FAQ zu diskriminierungssensibler Kommunikation, Diversity Audits und Fördermitteln

Antworten auf eure Fragen

Was wird bei einem Diversity Audit geprüft?

Bei einem Diversity Audit werden Kommunikationsmittel systematisch auf mögliche Ausschlüsse, Stereotype und diskriminierende Wirkungen geprüft.

Je nach Projekt umfasst die Prüfung Sprache, Bildwelten, Gestaltung, Zielgruppenansprache, Barrierearmut, Rollenverteilungen und den gesellschaftlichen Kontext. Anschließend erhält die Organisation konkrete Empfehlungen für die Überarbeitung.

Ein Diversity Audit ist kein automatisches Qualitätssiegel und kann Diskriminierung nicht vollständig ausschließen. Es hilft jedoch, blinde Flecken frühzeitig zu erkennen.

Wie könnt ihr Fördermittel für Kommunikation einsetzen?

Kommunikationsleistungen können förderfähig sein, wenn sie nachvollziehbar zum Ziel eines geförderten Projekts beitragen. Statt lediglich „eine neue Website“ zu beantragen, sollten z.B Vereine erklären, welches gesellschaftliche Problem sie lösen möchten, welche Menschen sie erreichen und welche Wirkung die geplante Kommunikation entfalten soll.

Ob eine konkrete Ausgabe förderfähig ist, hängt immer von den Richtlinien des jeweiligen Programms ab.